Damals wie heute ist Lehm der Baustoff, der Ökologische
und baubiologische Anforderungen wie kein anderer erfüllt. Die
Herstellung benötigt wenig Energie,
Lehm ist bei der Verarbeitung unschädlich für die Haut,
er schont die Ressourcen
und ist jederzeit wiederverwertbar. Der „Ur-Baustoff“
verbessert das Raumklima,
gibt keine Schadstoffe ab, sondern kann sogar Schadstoffe binden.
Lehm entsteht als Verwitterungsprodukt der Natur aus Ton und Sand.
Minerale im Ton geben dem Lehm seine individuelle Farbe –
von Braun-,
Rot- bis hin zu Gelbtönen.
Das besondere an Lehm als Baustoff ist, dass er nicht chemisch
abbindet,
sondern unter Wasserzugabe wiederformbar wird.
Lehm ist also jederzeit
vollkommen wiederverwertbar.
Lehmkonstruktionen und Bauteile müssen allerdings auch in geeigneter
Weise gegen Spritzwasser und Regen geschützt werden.
Wand
und Decken in Lehm
In allen Bereichen des Wohnbaus können, sogenannte Finishputze
aus Lehm auch auf konventionellen Untergründen aufgetragen
werden.
Aus dem natürlichen Material Lehm
werden unverwechselbare, ästhetische Oberflächen geschaffen.
Die farbigen Oberflächen eines Lehmedelputzes beeinflussen
das Wohlgefühl und wirken durch die Regulierung der Luftfeuchtigkeit
sehr positiv auf das Raumklima.
Lehmputz kann glatt oder rauh verarbeitet
werden und bietet so eine ästhetische
Spannung zwischen ursprünglichem und
modernem Design und bietet ein unerschöpfliches Maß an
Gestaltungsfreiheit.
Die neuesten Entwicklungen sind Lehmstreichputze und Lehmfarben,
die auch für „Selbermacher“ leicht zu verarbeiten
sind.